Praktikum im Inland
Hier geben unsere Schüler:innen Einblicke in ihre Praktika.
Gourmethotel Grünwald in Leogang
Mein Praktikum absolvierte ich von Juni bis Juli im Gourmethotel Grünwald in Leogang sowie anschließend von Juli bis September im City Café in Lienz.
Während meiner Zeit im Hotel Grünwald konnte ich sowohl im Service als auch in der Küche wertvolle Erfahrungen sammeln. Im Servicebereich betreute ich Gäste, nahm Bestellungen auf und führte eigenständig Weinpräsentationen durch, wodurch ich meine Kommunikationsfähigkeit deutlich verbessern konnte. In der Küche bereitete ich sowohl süße als auch herzhafte Speisen zu und lernte dabei wichtige Arbeitsschritte sowie hygienische Standards kennen.
Im City Café lag mein Schwerpunkt vor allem hinter der Eistheke. Die Zubereitung von Eisbechern, Eiskaffee und Smoothies beherrsche ich seitdem sicher und effizient. Darüber hinaus gehörte auch das Servieren von Getränken, Speisen und Eisbechern zu meinen Aufgaben. Besonders prägend war für mich der Umgang mit stressigen Situationen, da im Cafébetrieb häufig ein hohes Arbeitstempo erforderlich ist. Ich lernte, auch unter Druck konzentriert und freundlich zu bleiben.
Insgesamt konnte ich in beiden Betrieben meine fachlichen Kenntnisse erweitern und wichtige praktische Erfahrungen für meine berufliche Zukunft sammeln. Zusätzlich stärkte ich meine Teamfähigkeit, übernahm Verantwortung für kleinere Aufgabenbereiche und entwickelte ein besseres Zeitmanagement, was mir half, Arbeitsabläufe zu strukturieren und effizient zu erledigen und meine Selbstständigkeit weiter auszubauen. (Fröhlich Anna, HLW 4A)
Hotel Jesacherhof in St. Jakob in Defereggen
Mein Name ist Julia Tönig und ich absolvierte im Rahmen meines Pflichtpraktikums zwölf Wochen im Vier-Sterne-Superior-Hotel Jesacherhof in St. Jakob in Defereggen. Während dieser Zeit war ich überwiegend im Servicebereich tätig und erhielt einen umfassenden Einblick in die Abläufe eines gehobenen Hotelbetriebs.
Zu meinen Hauptaufgaben zählten die Betreuung der Gäste, das Servieren von Speisen und Getränken sowie der professionelle Weinservice. Dabei lernte ich, auf individuelle Wünsche einzugehen und auch in stressigeren Situationen stets freundlich, aufmerksam und organisiert zu bleiben. Besonders wichtig war ein gepflegtes Auftreten sowie ein respektvoller Umgang mit den Gästen.
Das Arbeitsklima war durchgehend sehr angenehm. Sowohl die Gäste als auch das gesamte Team waren äußerst freundlich und hilfsbereit, wodurch ich mich von Anfang an gut aufgehoben fühlte. Die Zusammenarbeit im Team war nicht nur sehr lehrreich, sondern auch von einer positiven und humorvollen Atmosphäre geprägt, wodurch die Arbeit zusätzlich Freude bereitete.
Durch den täglichen Kontakt mit internationalen Gästen konnte ich meine Sprachkenntnisse deutlich verbessern und neue sprachliche Erfahrungen sammeln. Insgesamt habe ich mir während des Praktikums viel neues Wissen angeeignet, insbesondere im Bereich Service und Gästebetreuung. Rückblickend war diese Zeit eine sehr wertvolle und prägende Erfahrung für mich. (Julia Tönig, HLW 4A)
Dolomitengolf Hotel & Spa in Lavant
Im Sommer 2025 absolvierte ich mein Pflichtpraktikum im Dolomitengolf Hotel & Spa in Lavant im Zeitraum vom 9. Juni bis 7. September 2025. In dieser Zeit erhielt ich einen spannenden Einblick in die Arbeit eines großen Gastronomiebetriebs. Eingesetzt war ich im Servicebereich, wobei ich sowohl im Hotelrestaurant als auch im Clubhaus arbeitete. Diese Abwechslung machte das Praktikum besonders spannend, da ich unterschiedliche Gästebereiche, Abläufe und Anforderungen kennenlernen konnte.
Zu meinen täglichen Aufgaben gehörten das Vorbereiten der Tische, das Servieren von Speisen und Getränken, das Abräumen sowie der direkte Kontakt mit den Gästen. Ich lernte, wie wichtig ein freundliches Auftreten, gute Kommunikation und ein strukturiertes Arbeiten im Service sind. Besonders beeindruckend waren die vielen Hochzeiten, die im Sommer stattfanden. Diese Veranstaltungen waren sehr abwechslungsreich und boten mir die Möglichkeit, im Team auch unter Zeitdruck gut zusammenzuarbeiten. Die Atmosphäre bei den Feiern war oft sehr besonders, und es war spannend zu sehen, wie viel Organisation dahintersteckt.
Ich wurde von meinen Arbeitskolleginnen und -kollegen herzlich aufgenommen und fühlte mich schnell wohl. Die Arbeitszeiten waren gut planbar, und ich konnte mich rasch an den Rhythmus des Betriebs gewöhnen. Insgesamt sammelte ich während meines Praktikums viele neue Erfahrungen, entwickelte meine Fähigkeiten im Umgang mit Menschen weiter und gewann einen realistischen Einblick in den Tourismus- und Gastronomiebereich. Das Praktikum war für mich eine sehr bereichernde Zeit, die mich sowohl persönlich als auch beruflich weitergebracht hat. (Lorena Trutschnig, HLW 4A)
Naturhotel Outside in Matrei
Mein Pflichtpraktikum durfte ich im Hotel Outside in Matrei absolvieren. Von Mitte Juni bis Mitte September habe ich viele Einblicke in die Arbeitswelt als Servicekraft bekommen und viele nette Kollegen kennengelernt. Dabei konnte ich nicht nur meine praktischen Fähigkeiten im Service erweitern, sondern auch wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Gästen sammeln.
Zu meinen täglichen Aufgaben gehörten beim Frühstücksdienst das Abräumen der Teller sowie das Vorbereiten und Aufdecken für das Abendessen. Während des Abenddienstes war ich hauptsächlich für das Servieren von Speisen und Getränken zuständig. Wenn manchmal noch Zeit war, stand Servietten falten an, aber auch das Putzen wurde nicht vernachlässigt. Im Laufe meines Praktikums habe ich gelernt, auch in stressigen Situationen den Überblick zu behalten und im Team effizient zusammenzuarbeiten.
Insgesamt hat das Praktikum viel Spaß gemacht. Ich kann nur positiv und mit tollen Erfahrungen darauf zurückblicken. (Melina Kratzer, HLW 4A)
Gasthaus Bärenwirt in Assling
Ablauf und Aufgaben
Mein Praktikum absolvierte ich in einem Gasthaus, das vor allem von Familien, Stammgästen und Urlaubern besucht wird. Der Betrieb ist stark auf Veranstaltungen wie Hochzeiten ausgerichtet. Ich arbeitete täglich von etwa 9:00 bis 17:30 Uhr. Meine Aufgaben umfassten die Vorbereitung von Salaten, Suppen und kleineren Gerichten, das Nachfüllen von Zutaten und die Reinigung der Arbeitsflächen. Besonders das Kochen von Schmarren lehrte mich viel über Zeitmanagement.
Arbeitsumfeld und Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen war respektvoll und geduldig. Auch in stressigen Phasen half man sich gegenseitig, ohne laut zu werden. Es gab kurze Besprechungen, längere Planungen fanden meist außerhalb meiner Arbeitszeit statt. Die Küche ist modern ausgestattet, Hygieneregeln wurden konsequent eingehalten.
Persönlicher Nutzen und Fazit
Ich konnte meine Schulkenntnisse (Messergriff, Teller tragen) gut anwenden. Am meisten profitierte ich im zwischenmenschlichen Bereich: Ruhe zu bewahren, selbstständig zu arbeiten und Fehler als Lernchance zu sehen. Den Betrieb kann ich wegen der angenehmen, fast familiären Atmosphäre weiterempfehlen. Ein späterer Job in diesem Haus wäre für mich vorstellbar, auch wenn Küchenarbeit auf Dauer recht monoton sein kann. (Nadja Lukasser, HLW 4A)
Das Loewenzahn am Weißensee
Mein Praktikum absolvierte ich im Restaurant Das Loewenzahn am Weißensee. Ich entschied mich bewusst für diesen Betrieb, da mir bereits als Gast die angenehme, ruhige Atmosphäre und das freundliche Team aufgefallen waren. Durch die kleine Betriebsgröße mit nur wenigen Servicekräften erhielt ich die Möglichkeit, viele abwechslungsreiche Aufgaben kennenzulernen und wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln.
Mein Arbeitstag begann meist am Nachmittag mit Vorbereitungsarbeiten wie dem Reinigen der Terrasse, dem Polieren des Bestecks und dem Aufdecken der Tische. Während des Abendservices durfte ich Speisen und Getränke servieren, Gäste beraten sowie das Menü erklären. Besonders wichtig waren dabei Aufmerksamkeit, Freundlichkeit und ein reibungsloser Ablauf im Service. Auch kleinere Aufgaben an der Bar, wie das Zubereiten von Kaffee oder Cocktails, gehörten zu meinem Tätigkeitsbereich.
Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist mir die gute Zusammenarbeit im Team. Ich wurde herzlich aufgenommen, bekam viel Vertrauen entgegengebracht und konnte laufend Neues lernen. Durch den direkten Kontakt mit den Gästen konnte ich mein Selbstbewusstsein stärken und meine Kommunikationsfähigkeit verbessern. Außerdem lernte ich, selbstständig zu arbeiten und auch in stressigen Situationen den Überblick zu behalten.
Das Praktikum im Restaurant Das Loewenzahn war für mich eine sehr lehrreiche und schöne Erfahrung. Ich konnte mein Wissen aus der Schule praktisch anwenden, neue Fähigkeiten erwerben und wertvolle Einblicke in die Gastronomie gewinnen. (Vanessa Hackl, HLW 4A)
Alpengasthof Pichler in St. Veit in Defereggen
Ich durfte mein 13-wöchiges Pflichtpraktikum im Alpengasthof Pichler (3 Sterne Superior) in St. Veit in Defereggen absolvieren. Da ich bereits die letzten zwei Sommer dort verbracht habe, war ich mit dem Team vertraut und habe mich von Anfang an wie zu Hause gefühlt.
Mein Fokus lag im Servicebereich, wobei meine Aufgaben sehr abwechslungsreich waren. Ich durfte mich quer durch alle Bereiche ausprobieren und konnte mein theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen. Besonders der tägliche Umgang mit den Gästen und die vielen netten Gespräche haben mir große Freude bereitet. Obwohl ich im Service eingesetzt war, erhielt ich auch immer wieder spannende Einblicke in das Küchengeschehen. Dort konnte ich miterleben, wie die Speisen mit viel Liebe zum Detail angerichtet und verfeinert werden.
Ein besonderes Highlight war für mich jedoch die Zeit nach der Arbeit. Das gemütliche Zusammensitzen mit den Kollegen am Abend hat das Praktikum zu etwas ganz Besonderem gemacht. Wir waren ein eingespieltes Team und der Schmäh kam nie zu kurz.
Rückblickend war es eine sehr gute Entscheidung, mein Praktikum beim „Pichler“ zu machen. Es war eine lehrreiche und unvergessliche Zeit. Müsste ich mich noch einmal für einen Praxisbetrieb entscheiden, würde ich jederzeit wieder dorthin gehen. (Jana Mellitzer, HLW 4A)















