Praktikum im Ausland

Hier geben unsere Schüler:innen Einblicke in ihre Praktika.

Parkhotel Brasilia in Jesolo

Buongiorno e benvenuti a Jesolo!
Wir, Valentina, Hannah und Anja, hatten die Möglichkeit, unser 13-wöchiges Pflichtpraktikum vom 17. Juni bis 17. September an der italienischen Adriaküste zu absolvieren – genauer gesagt im Parkhotel Brasilia. Dieses familiengeführte 4-Sterne-Superior-Hotel liegt direkt am Strand von Lido di Jesolo und überzeugt nicht nur durch seine traumhafte Lage, sondern vor allem durch seine herzliche, persönliche Atmosphäre. Viele Stammgäste kehren jedes Jahr zurück und freuten sich ebenso wie wir über neue Gesichter. 
Schon vom ersten Tag an wurden wir Teil eines unglaublich lieben und motivierten Teams, das sich ganz schnell wie eine zweite Familie angefühlt hat. Auch wenn es anfangs kleine Sprachhürden gab, fanden wir immer einen Weg, uns zu verständigen. Mit typisch italienischen Ausdrücken wurde unser Arbeitsalltag zusätzlich immer humorvoll gestaltet und es gab für uns immer einen Grund zum Lachen. 
Auch mit den Gästen kamen wir schnell ins Gespräch – der ein oder andere „Hoagascht“ durfte natürlich nicht fehlen.
Während unseres Praktikums arbeiteten wir durchgehend im Service und durften alle Schichten kennenlernen – wobei zwischen Frühdienst, Mittags- und Nachmittagsdienst und Abendservice fast wöchentlich gewechselt wurde. Ob beim reichhaltigen Frühstücksbuffet, bei einem kleinen Snack auf der sonnigen Terrasse, bei einem Aperitif am Pool oder beim eleganten 3-Gänge-Menü im Abendrestaurant IPANEMA – wir waren überall mit vollem Einsatz dabei. Besonders schön war es, die Gäste mit hausgemachten und typisch italienischen Speisen und Getränken verwöhnen zu dürfen.
Gab es für uns beim Arbeiten nichts schöneres als den Blick aufs glasklare blaue Meer, so genossen wir auch die Zeit außerhalb der Arbeit. Der Strand, nur wenige Schritte von unserer Unterkunft entfernt, wurde schnell zu unserem Lieblingsplatz – inklusive dem einen oder anderen leckeren Eis.
Die langen, warmen Sommerabende luden zum Bummeln durch die Stadt ein, wo wir schnell den echten italienischen Vibe spüren konnten.
An unseren freien Tagen erkundeten wir die Umgebung und machten unvergessliche Ausflüge: Ein Highlight war definitiv unser Besuch in Venedig mit seinen romantischen Kanälen. Auch die bunten Häuser auf Burano und die faszinierende Glaskunst auf Murano haben uns begeistert. Für ein bisschen Action und Spaß sorgte außerdem ein Tag im Caribe Bay – ein echtes kleines Paradies!
Viele weitere Ziele konnten wir ganz entspannt mit unseren Fahrrädern erreichen, was unsere Zeit noch abwechslungsreicher gemacht hat.
Wir sind unglaublich dankbar für diese besondere Erfahrung – für die Möglichkeit, dort gelebt zu haben, wo andere Urlaub machen. Es war eine Zeit voller neuer Eindrücke, Herausforderungen und wunderschöner Momente, in der wir über uns hinausgewachsen sind und ganz viel für unsere Zukunft mitnehmen konnten. (Valentina Martl, Hannah Bernhardt, Anja Duregger, HLW 4A)

Hotel Bernat in Calella (Spanien)

Während meines Praktikums in Calella, Spanien, hatte ich das Vergnügen, im Hotel Bernat als Kellnerin zu arbeiten. Diese Erfahrung bot mir einen wunderbaren Einblick in den Arbeitsalltag in der Gastronomie. Im Hotel gab es insgesamt drei Schichten, und ich durfte hauptsächlich in zwei davon mitarbeiten. Meine Aufgaben umfassten die Bedienung der Gäste, das Aufnehmen von Bestellungen und die Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs im Service.  Zusätzlich brachte ich Getränke, räumte Tische ab und deckte sie neu, da es sich um ein Buffetrestaurant handelte.
Besonders positiv fiel mir das herzliche Arbeitsklima auf. Meine Kolleginnen und Kollegen waren unglaublich hilfsbereit, freundlich und haben mich wunderbar ins Team integriert. Dadurch fiel es mir leicht, mich schnell einzuarbeiten und mich im Arbeitsalltag zurechtzufinden. Auch meine Vorgesetzten waren verständnisvoll und unterstützend, was das Arbeiten zu einem echten Vergnügen machte.
Ein weiterer interessanter Aspekt war, dass auch andere Praktikantinnen und Praktikanten aus Tschechien im Hotel arbeiteten. Dadurch entstand eine internationale Atmosphäre, in der ich nicht nur berufliche Erfahrungen sammeln, sondern auch neue, bereichernde Kontakte knüpfen konnte.
Insgesamt war das Praktikum eine wertvolle und unvergessliche Erfahrung, bei der ich sowohl meine sprachlichen als auch meine sozialen Fähigkeiten verbessern konnte und einen realistischen und inspirierenden Einblick in die Arbeitswelt im Ausland erhielt. (Ana Larisa Vochin, HLW 4A)

Quellenhof Luxury Resort Passeier in Italien

Vom 01. Juni bis 31. August durften wir, Ann-Kathrin, Elisa und Anna, unser 13-wöchiges Pflichtpraktikum im Quellenhof Luxury Resort Passeier absolvieren. Während dieser Zeit waren wir hauptsächlich im Frühstücks- und Abendservice tätig. Zu unseren wichtigsten Aufgaben zählten das freundliche Begrüßen und Betreuen der Gäste, das Servieren von Speisen und Getränken sowie das fachgerechte Abräumen der Tische. Zusätzlich halfen wir täglich beim Aufbau des Buffets und beim Eindecken der verschiedenen Stuben, wodurch wir einen umfassenden Einblick in die Abläufe eines gehobenen Hotelbetriebs erhielten.
Ein besonderes Highlight war für uns der italienische Feiertag „Ferragosto“. Zu diesem Anlass wurde ein außergewöhnlich großes und vielfältiges Buffet mit zahlreichen italienischen Spezialitäten vorbereitet. Die festliche Atmosphäre, die vielen Gäste und das beeindruckende Feuerwerk um Mitternacht machten diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Durch den täglichen Kontakt mit internationalen Gästen und die enge Zusammenarbeit mit unseren italienischen Kolleginnen und Kollegen konnten wir auch unsere Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere in Italienisch, deutlich verbessern. Dies hat uns nicht nur im beruflichen Kontext weitergebracht, sondern auch persönlich bereichert.
Auch in unserer Freizeit nutzten wir die Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden. Wir unternahmen Wanderungen in den wunderschönen Meraner Bergen, entspannten in der Therme Meran und besichtigten verschiedene Sehenswürdigkeiten. Zudem genossen wir gemeinsam das abwechslungsreiche Nachtleben.
Insgesamt war diese Zeit für uns sehr lehrreich und prägend. Wir konnten viele neue Erfahrungen im Servicebereich sammeln, unsere Selbstständigkeit stärken und zahlreiche neue Bekanntschaften schließen. Aus einigen Begegnungen sind sogar echte Freundschaften entstanden.
Da uns der Aufenthalt so gut gefallen hat, kehrten wir in den Weihnachtsferien zurück, um erneut im Service mitzuarbeiten. Wir würden den Quellenhof jederzeit weiterempfehlen und sind sehr dankbar, diese besondere Erfahrung gemeinsam gemacht zu haben. (HLW 4A)

Hotel Ta‘ Cenc und Spa auf Gozo (Malta)

Am 1. Juni 2025 starteten wir (Laura, Sophia, Leonie) unser kleines Abenteuer – unser Praktikum in Malta. Wir wurden freundlich begrüßt im Hotel Ta‘ Cenc und Spa auf Gozo – Maltas Schwesterinsel. Am nächsten Tag starteten wir schon mit unserer ersten Schicht. Die erste Woche war für uns sehr anstrengend, da wir uns erst an die neue Umgebung gewöhnen mussten. Die Arbeit, die Hitze und die Sprachumstellung setzten uns Anfangs sehr zu. Jedoch konnten wir uns schnell einleben und schon bald fühlten wir uns wie zu Hause. Die Arbeit war eingeteilt in Schichten, Breakfast Lunch und Dinner im Restaurant Carubo, Service von Getränken am Pool und Lunch und Dinner im Restaurant Kantra Lido, welches am hoteleigenen Strand lag. Zuerst wechselten wir von Woche zu Woche zwischen den verschiedenen Schichten, bis dann ungefähr in der Hälfte unserers Praktikums eine fixe Einteilung folgte. Der Schichtwechsel trug dazu bei, dass wir sehr viele verschiedene Bereiche der Gastronomie kennenlernen durften und somit unser Wissen und Können erweitern konnten. Durch den Fokus auf einen Bereich fiel uns die Arbeit dann trotzdem leichter.  Mitarbeiter wurden zu Freunden, Malta wurde für uns wie ein zweites zu Hause. Pro Woche hatten wir zwei freie Tage. Egal ob Strand, Besuche in der Hauptstadt Valetta, oder Spaziergänge und Picknicks an den atemberaubenden Ta’Cenc Klippen bei Sonnenuntergang in den schönsten Farben, wir wussten uns immer zu beschäftigen. Auch das Nachtleben kam nicht zu kurz. Natürlich haben wir nicht nur gute Erfahrungen gemacht, auch Schlechte waren dabei – wie beispielsweise die teilweise vielen und anstrengenden Überstunden. Diese kamen vor Allem bei den zahlreichen Hochzeiten vor. Rückblickend war es trotz den negativen Aspekten aber eine großartige Zeit, wir würden sofort wieder den gleichen Weg gehen. Wenn wir uns zurück erinnern an die vielen tollen Momente, die wir erlebt haben, und über unsere Praktikumszeit Geschichten erzählen – dann erzählen wir sie immer mit einem Lächeln im Gesicht. (HLW 4A)

Hotel Gripsholms Värdshus in Schweden

Anfang Juni 2025 hieß es für uns, Carolin Obererlacher, Leonie Bachlechner und Miriam Mair, auf nach Schweden. Genauer gesagt nach Mariefred in das Vier-Sterne-Hotel Gripsholms Värdshus.
Während unseres Praktikums im Servicebereich in Schweden konnten wir wertvolle berufliche und persönliche Erfahrungen sammeln. Wir haben in einem mittelgroßen Hotel an der Küste der Mälaren gearbeitet, das besonders bei Einheimischen und deutschen Gästen sehr beliebt war. Von Beginn an wurden wir freundlich ins Team aufgenommen, was uns den Einstieg in die neue Umgebung deutlich erleichterte.
Unsere Hauptaufgaben lagen im Servicebereich. Im Restaurant nahmen wir hauptsächlich Bestellungen auf und servierte Speisen sowie Getränke. Dabei lernten wir nicht nur den professionellen Umgang mit Gästen, sondern auch, wie wichtig Freundlichkeit, Geduld und Aufmerksamkeit im Servicebereich sind. Besonders spannend war der Kontakt mit Menschen aus verschiedenen Ländern, wodurch wir unsere Englischkenntnisse deutlich verbessern konnte. Nach einiger Zeit konnten wir auch schwedische Wörter und Sätze verstehen.
Neben der Arbeit war auch das Leben in Schweden eine bereichernde Erfahrung. Die Natur, die Ruhe und die offene, respektvolle Art der Menschen waren für uns eine tolle Erfahrung. In unserer Freizeit erkundeten wir die Umgebung, machte Spaziergänge am Meer und lernte die schwedische Kultur näher kennen. Im Team des Restaurants fanden wir bald Freunde, mit denen wir oft etwas unternommen haben. So etwa einen Ausflug in den Freizeitpark „Grönalund“, eine Stadtrundfahrt und eine gemeinsame Bootsfahrt. Als die drei Monate vorbei waren, fiel es uns schwer, uns von den gewonnenen Freunden, die wir in Schweden ins Herz geschlossen haben, zu verabschieden. Und doch freuten wir uns wieder darauf, nachhause zu kommen.
Zusammenfassend war das Praktikum im Servicebereich in Schweden eine äußerst lehrreiche Zeit. Wir konnten nicht nur unsere fachlichen Fähigkeiten erweitern, sondern auch unsere sozialen Kompetenzen stärken und neue Perspektiven gewinnen. Auf diesen Sommer werden wir sicher immer mit einem Lächeln zurückblicken. (Leonie Bachlechner, Carolin Obererlacher, Miriam Mair, HLW 4A)

Hilton Malta

Während unseres Praktikums im Hilton Malta, das vom 1. Juni bis zum 2. September stattfand, konnten wir – Cheyenne Pfeifhofer, Anna Stefan, Hanna Prodinger und Sophie Holzer – zahlreiche wertvolle Erfahrungen sammeln und eine unvergessliche Zeit erleben. Bereits zu Beginn wurde uns bewusst, dass uns eine spannende und abwechslungsreiche Phase bevorstand, in der wir sowohl beruflich als auch persönlich wachsen würden. Ein wesentlicher Beweggrund für die Wahl dieses Praktikums war unser Ziel, unsere Englischkenntnisse nachhaltig zu verbessern und mehr Sicherheit im internationalen Umfeld zu gewinnen.
Anna, Hanna und Sophie waren überwiegend in der Aqua Bar tätig. Zu ihren Hauptaufgaben zählten das professionelle Servieren von Speisen und Getränken, die Betreuung internationaler Gäste sowie die Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs im täglichen Betrieb. Der kontinuierliche Kontakt mit Menschen aus unterschiedlichsten Ländern machte die Arbeit besonders abwechslungsreich und förderte nicht nur ihre Kommunikationsfähigkeit, sondern auch ihre interkulturelle Kompetenz. Gleichzeitig konnten sie ihre Englischkenntnisse im beruflichen Kontext deutlich verbessern und wichtige praktische Erfahrungen im Servicebereich sammeln. Auch der Umgang mit stressigen Situationen und einem hohen Gästeaufkommen wurde rasch zur Routine und trug wesentlich zu ihrer persönlichen Weiterentwicklung bei.
Cheyenne war während des Praktikums in den Hotelrestaurants Vista und Oceana eingesetzt. Dort erhielt sie umfassende Einblicke in die verschiedenen Abläufe im Gastronomiebereich und konnte ihr fachliches Wissen gezielt erweitern. Neben klassischen Servicetätigkeiten arbeitete sie eng mit ihrem Team zusammen und lernte die organisatorischen Strukturen eines Hotelrestaurants kennen. Die wechselnden Einsatzbereiche ermöglichten es ihr, vielseitige Erfahrungen zu sammeln und flexibel auf unterschiedliche Anforderungen zu reagieren.
Auch außerhalb der Arbeitszeiten bot Malta zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Die Insel beeindruckte mit ihrer landschaftlichen Schönheit, kulturellen Vielfalt und lebendigen Atmosphäre. Wir unternahmen viele Ausflüge, entdeckten neue Orte und genossen gemeinsame Aktivitäten. Ob am Strand, in historischen Städten oder bei abendlichen Unternehmungen – wir konnten unsere Freizeit abwechslungsreich gestalten und viele unvergessliche Momente erleben.
Die Arbeit im Hilton Malta stellte insgesamt eine äußerst bereichernde Erfahrung dar. Wir lernten, Verantwortung zu übernehmen, eigenständig zu arbeiten und auch in herausfordernden Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Besonders prägend war der tägliche Kontakt mit internationalen Gästen sowie Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt, durch den wir nicht nur unsere sprachlichen Fähigkeiten verbesserten, sondern auch zahlreiche neue Bekanntschaften schließen konnten.
Rückblickend war unser Praktikum in Malta eine einzigartige Erfahrung, die uns sowohl fachlich als auch persönlich nachhaltig geprägt hat. Die Kombination aus beruflicher Praxis, interkulturellem Austausch und gemeinsamen Erlebnissen machte diese Zeit besonders wertvoll. Wir würden diese Erfahrung jederzeit wiederholen und sind sehr dankbar für die Möglichkeit, Teil dieses internationalen Arbeitsumfeldes gewesen zu sein. (Cheyenne Pfeifhofer, Anna Stefan, Hanna Prodinger, Sophie Holzer, HLW 4A)